Theaterprojekt von Eukitea zur Prävention von Cybermobbing

Am Dienstag, den 13. März 2018 war das Theaterteam von EUKITEA in der Aula der Erzbischöflichen St.-Ursula-Mädchenrealschule mit dem Stück „I like You“ zu Gast.

Es handelt sich hierbei um ein Theaterprojekt zur Prävention von Cybermobbing für Jugendliche bis 16 Jahren.

 

Zum Inhalt: Die 15-jährige Samira und ihre Freunde bewegen sich sicher und spielerisch im world wide web. Sie surfen, posten, chatten, spielen und sind dank ihrer PC`s und Smartphones ständig vernetzt. Doch dann passiert es. Aus Wut und Enttäuschung veröffentlicht Sami ein demütigendes Foto von Luke. Dieses wird weitergeleitet, kommentiert und verbreitet sich rasend schnell im Internet. Am nächsten Tag wissen in der Schule alle Bescheid. Plötzlich steht Luke alleine da….

 

„I like You“ ist ein spannendes Theaterstück über die Lebenswelten der Jugend von heute, über Reallife und Cyberspace, Chancen und Risiken der weltweiten Vernetzung und Cybermobbing. „I like You“ sensibilisiert für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet, macht Mut sich für Toleranz und gegenseitigen Respekt einzusetzen und motiviert die Schülerinnen, bei Konflikten friedvolle Lösungswege zu finden.

Das Schauspielerteam aus Diedorf, Michael Gleich, Olaf Dröge und Josephine Volk spielten jeweils zwei Rollen und zeigten, wie gefährlich der Umgang mit Smartphones sein kann. Das Bühnenbild: drei schwarze Bürostühle, ein Mikrofon und eine Musikanlage. Im Hintergrund ein weisser Vorhang- eine Drehung über den Stuhl, ein verändertes Requisit, schon war der Rollenwechsel perfekt.

Mit hoher Dynamik unterstützt von eindrucksvoller Musik schufen die drei Schauspieler reale, virtuelle Räume, die den Zuschauerinnen besten bekannt sind: z.B. Pausenhof, eigene Zimmer…

Die anfängliche Belustigung weicht schnell in eine tiefe Betroffenheit der Zuschauer, je weiter die Geschichte und der Mobbingprozess fortschreiten.

Auch sogenannte „Hater“ (=Hasser), die den Jungen Luke im Netz fertig machen, wurde von zwei Darstellern mit Masken dargestellt.

Das Stück zeigt sehr gut, dass es jeder selbst in der Hand hat, wie man miteinander umgeht und sein (Zusammen)leben gestaltet.

 

Unser herzlicher Dank geht an die Sparda Bank für die finanzielle Unterstützung dieses Theaterstücks über deren Gewinnsparverein der Sparda Bank München e.V.

Die Schülerinnen der 6. Klassen waren begeistert.

 

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