„Deutsch-Französischer Tag“
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Hohenburger Mädels begeistern sich für die Bretagne
Zur Erinnerung an das denkwürdige Datum der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages vom 22. Januar 1963 („Elysée-Vertrag“) wird an vielen bayerischen Schulen nun bereits zum achten Mal der sog. „Deutsch-Französische Tag“ gefeiert.
Auch dieses Jahr wurde von der St. Ursula Realschule Hohenburg der Deutsch-Französische Tag dafür genutzt, die vielfältigen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich aufzuzeigen, die Schülerinnen für das Erlernen der Partnersprache zu motivieren sowie über Austauschprogramme zu informieren.
Organisiert wurde dieser Tag von der Fachschaft Französisch unter Leitung von Frau Peuker. Alle Schülerinnen, die bereits Französisch lernen sowie die Schülerinnen der drei Klassen der 6. Jahrgangsstufe, bei denen dieses Jahr die Wahl von Französisch ansteht, waren eingeladen.
Hans-Jürgen Göbel, 1. Vorsitzender der Europa-Union, Kreisverband Bad-Tölz-Wolfratshausen, gab als erster Redner einen detaillierten geschichtlichen Abriss über das europäische Einigungswerk seit dem Ersten Weltkrieg. Herr Göbel gab in seinem Vortrag auch einige persönliche Erlebnisse wieder, denn er hat noch selbst die Feindschaft zwischen den Deutschen und den Franzosen erlebt und weiß um die erbitterten Kämpfe. Es war nicht selbstverständlich, dass die ersten Lenggrieser Jugendlichen, die sich nach 1963 in die Bretagne trauten, mit Freude aufgenommen wurden. Zu brutal waren Gebäude und Familien von den Deutschen zerstört worden. Das Misstrauen war übermächtig. Erst langsam und durch viele Austauschfahrten wuchs das gegenseitige Vertrauen.
Frau Schalch, Hauptleiterin der diesjährigen Bretagne-Fahrt der Gemeine Lenggries, zeigte nach dem von den Schülerinnen der Klasse 10b organisierten Pausenverkauf „à la française“, der mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten aufwartete, Bilder der Bretagne-Fahrt 2009 und informierte die interessierten „Schlosswebsen“ ausführlich über die diesjährige Fahrt.
Auszug aus Pressemitteilung vom 28.01.2011
