Mit ein wenig Wertschätzung Großes bewirken

Das Schulmotto „Wertschätzendes Miteinander“ zieht an der Erzbischöflichen Mädchenrealschule St. Ursula immer weitere Kreise. Auftakt war hierfür ein schulinterner Plakatwettbewerb. Seither „schwärmen“ die Schülerinnen  auf Schloss Hohenburg  getreu dem Gewinnerplakat „für Zusammenhalt“, wonach sie einen respektvollen, fairen und mobbingfreien Umgang miteinander pflegen sollen.  Mit Wertschätzung gilt es auf  Hohenburg jedoch nicht nur seinen Mitmenschen zu begegnen, sondern auch der Erde, auf der wir leben dürfen.

Weil die Lehrkräfte und Schülerinnen die Zeichen der Zeit erkennen, hält diese Thematik zunehmend Eingang in den aktuellen Unterrichtsstoff. So erarbeiteten zwei sechste Klassen im Geographieunterricht die Ursachen des Klimawandels, gestalteten dazu anschauliche Plakate und sammelten Maßnahmen, mit denen dem Klimwandel und den extremen Wettererscheinungen entgegengesteuert werden kann. Und da wir Menschen – wie der heiße Sommer 2018 gezeigt hat – bereits hier in Deutschland, genauer gesagt hier in Bayern, nämlich im beschaulichen Lenggries davon betroffen sind, beginnt die Mädchenrealschule mit der Umsetzung dieser Ziele bereits unmittelbar hier vor Ort. So wurde während der Fastenaktion mit dem Thema Nur so viel du brauchst fleißig „klimagefastet“ und der eigene Konsum krtitisch hinterfragt. Das Thema wechselte dabei wöchentlich. Beispielsweise konnten die Schülerinnen in einem Energiespar- und Mobilitätstagebuch den persönlichen Energie- und CO2-Verbrauch berechnen. Weiterhin bestand Gelegenheit, den eigenen Konsum in den Blick zu nehmen. Dazu gab es einen regional-saisonalen Kochworkshop sowie einen Fairtrade-Pausenverkauf. Mit Hilfe verschiedener Apps, z.B. www.codecheck.info, konnten die Schülerinnen außerdem Mikroplastik in Kosmetika aufspüren.

Klassen haben 200 Bäume gepflanzt oder Nistkästen für die heimischen Vögel gebaut. Wie wichtig ein wertschätzender Umgang mit der Erde ist – das wurde vielen Mädchen in den vergangenen Wochen bewusst und viele haben auch verstanden, dass man bereits mit kleinen Veränderungen Großes für die Umwelt und die Natur bewirken kann.

 

(Stefanie Ziegler)

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