Schullandheimfahrt der 6a nach Regensburg (6. - 8. Oktober)

Dienstag

Am Morgen sind wir um 7:45 Uhr von den Lehrern aufgeweckt worden. Langsam krabbelten wir aus den Betten und machten uns fürs Frühstück fertig. Noch nicht ganz wach stolperten wir zum Eingangsbereich hinunter, wo wir uns alle versammelten. Anschließend gingen wir zusammen in den Essbereich, wo sich alle über das Buffet hermachten. Danach bastelten wir wie die Römer mit bunten Steinen unser eigenes Mosaik. Alle fanden es sehr aufregend. Nach dem Mittagessen gingen wir zum Schloss Thurn & Taxis, wo wir eine spannende Führung erhielten. Im Schloss marschierten wir in den Eingangsbereich, wo wir am Treppengelände ein riesiges Spiegelei endeckten, das eigentlich eine untergehende Sonne hinter einem Eisberg darstellen sollte. Es war von einem berühmten Künstler. Wir wurden durch viele fürstliche Säle und sogar zur Fürstengruft geführt. Nach der Führung gingen wir flott zum Dom zurück, wo wir eine Regensburg-Rallye machten. Diese führte uns durch enge Straßen und Gassen im Zentrum von Regensburg. Wir verliefen uns in der Einhorngasse. Als wir den Weg wiedergefunden hatten, sprinteten wir zum Dom. Trotz unseres Turbosprints kamen wir etwas zu spät am Petersdom an. Das kostete uns 5 Minuten unserer wertvollen Shoppingzeit. Das war bitter! Wir shoppten uns durch viele Läden. Als wir pünktlich mit allen Tüten am Dom ankamen, begutachteten wir unsere Einkäufe. Dann ging es wieder zu Fuß in die Jugendherberge zurück, wo uns ein Essen vom heißen Stein bereits erwartete. Das gute Fleisch, die Würstchen und das Gemüse wurden mit Freude und großem Hunger verspeist. Nach dem Essen warteten alle gespannt auf die Zimmerschlüssel. Mit dem Ratschen in den Betten ging ein aufregender Tag in Regensburg zu Ende, an dem wir fast 10 km zu Fuß zurückgelegt hatten.

Mittwoch

Am dritten und letzten Tag mussten wir früh aufstehen, damit wir nach dem Frühstück noch Zeit zum Packen und Zimmer aufräumen hatten. Nachdem unsere Zimmer picobello sauber waren, machten wir Römerspiele im Garten der Jugendherberge. Die Gewinnerin Rebecca bekam einen Lorbeerkranz und eine Urkunde. Anschließend packten wir unsere Mosaike in Handtücher oder weiche Kleidungsstücke und verstauten sie in den Koffern. Danach spazierten wir an der Donau entlang und aßen unsere Lunchpakete. Nachdem Herr Meier die Tickets für die Strudelfahrt gekauft hatte, gingen wir an Bord. Wir fuhren flussauf- und -abwärts durch Regensburg und schleckten dabei ein Eis. Schließlich musste Herr Meier mit all unseren Smartphones noch Klassenfotos machen. Wieder an Land holten wir unser Gepäck aus der Herberge und machten uns auf die Heimreise. Nach einer langen Zugfahrt erwarteten uns unsere Mamis schon am Tölzer Bahnhof. Eine tolle Schullandheimfahrt mit traumhaftem Wetter ging zu Ende.

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